Die Schatzkammer der Abtei

Neben dem Markusdom befindet sich der ehemalige Bischofspalast, in dem sich heute die Schatzkammer des Markusdoms befindet, die 1954 von Abt Ivo Matijaca und dem kroatischen Maler Ljubi Babic gegründet wurde. Der alte bischöfliche Hof aus dem 14. und 17. Jahrhundert wurde in den Jahren 1860-74 rekonstruiert. In der Schatzkammer sind Gemälde, Skulpturen, Silber und Kleidung der Kirche sowie einige schriftliche Denkmäler ausgestellt. Im Erdgeschoss befinden sich ein Lapidarium und die „Alte Küche“.
Unter den Gemälden ist das Polyptychon „Heilige Jungfrau mit den Heiligen“ von Blaz Jurjev Trogiranin aus dem Jahr 1431 von besonderem Wert. Im 19. und 20. Jahrhundert war es mit Werken von Miroslav Kraljević, Mate Celestin Medović, Eda Murtić und anderen vertreten. Aus den Zeichnungen sind jene italienischen Meister aus der Zeit der Hochrenaissance bis zum 19. Jahrhundert und eine Sammlung von Architektur- und Skulpturenzeichnungen aus dem 17. Jahrhundert, besser bekannt als „Korčula-Notizbuch“, hervorzuheben. Von den bildhauerischen Arbeiten sind die Werke von Ivan Meštrović und Fran Kršinić zu erwähnen. Ebenfalls ausgestellt sind Votivtafeln, Medaillen und Siegel, alte Kirchenbücher und Kodizes aus dem 12. bis 18. Jahrhundert, darunter der „Korcula Codex“ und eine nichthumatische Note aus dem 12. Jahrhundert sowie eine reichhaltige numismatische Sammlung aus Hellenismus bis zum 20. Jahrhundert
Wertvoll sind auch liturgische Gefäße und Relikte sowie Kirchenkleidung, Mücken, Mäntel, Dalmatiner und Gehrung aus den Jahren 15-19. Weitere erwähnenswerte Gegenstände sind die prächtige spätgotische Bifora aus der Werkstatt von Marko Andrijic aus dem 15. Jahrhundert, der Bischofsthron aus dem Ende des 18. Jahrhunderts sowie das Wappen von 36 Korčula-Bischöfen (1300-1830) und vier Äbten (1876 – 1971). Im Lapidarium sind zahlreiche Fragmente der Korčulaer Kathedrale aus dem 15. und 16. Jahrhundert ausgestellt, im Ambiente der Alten Küche wurden Ton- und Keramikgefäße aus einer versunkenen römischen Galeere aus dem 1. Jahrhundert und aus einem bei einem Schiffbruch im 6. Jahrhundert zerstörten byzantinischen Schiff entfernt. Es gibt auch eine Sammlung von Utensilien und Porzellan aus Zinn und Kupfer aus dem 16. – 19. Jahrhundert.

Museums
kategorie

Kultur –
historisch

Arbeits
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Montag bis Samstag
10:00 – 20:00

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20,00 kn

Dauer
der Tour

45 minuten

Erreichbarkeit
des Museums

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